News
Autohandel als Seismograph: Das Zulassungsplus täuscht über die Lage im Land hinweg
Die Halbjahresbilanz unseres Verbandes zeigt einen Automobilmarkt, dessen steigende Neuzulassungen vor allem von der staatlichen E-Auto-Kaufprämie getragen werden, während Erträge einbrechen, Insolvenzen zunehmen und der Wettbewerb aus China wächst. Verbandspräsident Michael Ziegler warnt vor einer vermeintlichen Erholung: „Unsere Branche ist der Seismograph: Was sich in den Auftragsbüchern der Autohäuser zeigt, erreicht die übrige Wirtschaft mit Verzögerung." Unser Verband nimmt die neue Landesregierung beim Autoland-Bekenntnis in die Pflicht, denn zum Autoland gehören nicht nur Fabriken, sondern auch Kfz-Betriebe, die die Autos verkaufen, warten und am Laufen halten.
Autohandel als Seismograph: Das Zulassungsplus täuscht über die Lage im Land hinweg
Die Halbjahresbilanz unseres Verbandes zeigt einen Automobilmarkt, dessen steigende Neuzulassungen vor allem von der staatlichen E-Auto-Kaufprämie getragen werden, während Erträge einbrechen, Insolvenzen zunehmen und der Wettbewerb aus China wächst. Verbandspräsident Michael Ziegler warnt vor einer vermeintlichen Erholung: „Unsere Branche ist der Seismograph: Was sich in den Auftragsbüchern der Autohäuser zeigt, erreicht die übrige Wirtschaft mit Verzögerung." Unser Verband nimmt die neue Landesregierung beim Autoland-Bekenntnis in die Pflicht, denn zum Autoland gehören nicht nur Fabriken, sondern auch Kfz-Betriebe, die die Autos verkaufen, warten und am Laufen halten.
Spritpreisdeckel: Ein staatlicher Höchstpreis macht Tanken nicht billiger
Wenn der Bundesrat an diesem Freitag über eine Länder-Initiative für einen staatlichen Kraftstoffhöchstpreis nach luxemburgischem Vorbild abstimmt, warnt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg, das auch die Tankstellenbranche im Land vertritt, eindringlich vor einer Zustimmung. Der Vergleich mit Luxemburg trägt nicht, denn der Preisabstand entsteht nicht an der Zapfsäule, sondern bei Steuern und Abgaben, und das Beispiel Ungarn hat mit leeren Zapfsäulen gezeigt, wohin Preisdeckel führen. Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß bringt es auf den Punkt: „Ein staatlicher Höchstpreis senkt keine Preise, er zementiert sie allenfalls auf hohem Niveau.“
Spritpreisdeckel: Ein staatlicher Höchstpreis macht Tanken nicht billiger
Wenn der Bundesrat an diesem Freitag über eine Länder-Initiative für einen staatlichen Kraftstoffhöchstpreis nach luxemburgischem Vorbild abstimmt, warnt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg, das auch die Tankstellenbranche im Land vertritt, eindringlich vor einer Zustimmung. Der Vergleich mit Luxemburg trägt nicht, denn der Preisabstand entsteht nicht an der Zapfsäule, sondern bei Steuern und Abgaben, und das Beispiel Ungarn hat mit leeren Zapfsäulen gezeigt, wohin Preisdeckel führen. Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß bringt es auf den Punkt: „Ein staatlicher Höchstpreis senkt keine Preise, er zementiert sie allenfalls auf hohem Niveau.“
Werkstätten unter Druck: zwischen steigenden Kosten und falschen Schuldzuweisungen
Die Versicherungswirtschaft macht teure Werkstätten für steigende Kfz-Versicherungsbeiträge verantwortlich, doch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg widerspricht: Wahre Kostentreiber sind Ersatzteilpreise der Hersteller und aufwendige Fahrzeugtechnik. Verbandspräsident Michael Ziegler: „Wenn die Versicherer steigende Beiträge mit zu teuren Werkstätten begründen, machen sie es sich zu einfach.“ Betriebe mit sechsstelligen Investitionen und ein bis zwei Prozent Rendite seien keine Preistreiber. Der Verband fordert faire Ersatzteilpreise von den Herstellern sowie von den Versicherern ein Ende pauschaler Rechnungskürzungen und den Erhalt der freien Werkstattwahl.
Werkstätten unter Druck: zwischen steigenden Kosten und falschen Schuldzuweisungen
Die Versicherungswirtschaft macht teure Werkstätten für steigende Kfz-Versicherungsbeiträge verantwortlich, doch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg widerspricht: Wahre Kostentreiber sind Ersatzteilpreise der Hersteller und aufwendige Fahrzeugtechnik. Verbandspräsident Michael Ziegler: „Wenn die Versicherer steigende Beiträge mit zu teuren Werkstätten begründen, machen sie es sich zu einfach.“ Betriebe mit sechsstelligen Investitionen und ein bis zwei Prozent Rendite seien keine Preistreiber. Der Verband fordert faire Ersatzteilpreise von den Herstellern sowie von den Versicherern ein Ende pauschaler Rechnungskürzungen und den Erhalt der freien Werkstattwahl.
Sonntags-Waschverbot: Tankstelle offen, Waschanlage zu
Eine Tankstelle darf sonntags Kraftstoff verkaufen, ihre moderne, vollautomatische Waschanlage aber muss geschlossen bleiben. Verbandspräsident Michael Ziegler nennt diese Regel „erkennbar aus der Zeit gefallen“, denn das Verbot drängt Autobesitzer zur Handwäsche in der Einfahrt oder am Straßenrand, wo Öl und Schmutz ungefiltert in die Umwelt gelangen statt in einer Anlage mit Wasseraufbereitung. Mit Blick auf Hessen, Bayern und Österreich fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg die Landesregierung auf, das Feiertagsgesetz im Sinne von Umwelt und Verkehrssicherheit behutsam zu modernisieren, ohne die Sonntagsruhe anzutasten.
Sonntags-Waschverbot: Tankstelle offen, Waschanlage zu
Eine Tankstelle darf sonntags Kraftstoff verkaufen, ihre moderne, vollautomatische Waschanlage aber muss geschlossen bleiben. Verbandspräsident Michael Ziegler nennt diese Regel „erkennbar aus der Zeit gefallen“, denn das Verbot drängt Autobesitzer zur Handwäsche in der Einfahrt oder am Straßenrand, wo Öl und Schmutz ungefiltert in die Umwelt gelangen statt in einer Anlage mit Wasseraufbereitung. Mit Blick auf Hessen, Bayern und Österreich fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg die Landesregierung auf, das Feiertagsgesetz im Sinne von Umwelt und Verkehrssicherheit behutsam zu modernisieren, ohne die Sonntagsruhe anzutasten.
Mobilität darf nicht zum Luxusgut werden
Gebrauchte Elektroautos haben in Baden-Württemberg im Mai um 69 Prozent zugelegt, während der Gebrauchtwagenmarkt insgesamt schrumpft. Für das Kfz-Gewerbe ist dies ein klares Zeichen, dass Haushalte vor steigenden Kosten auf bezahlbare Modelle ausweichen. „Autofahren wird Schritt für Schritt zum Luxusgut gemacht", warnt Verbandspräsident Michael Ziegler und fordert statt eines auslaufenden Tankrabatts eine Politik, die Mobilität dauerhaft bezahlbar macht. Der Verband legt dazu vier konkrete Hebel vor, von der Erweiterung der Kaufprämie auf gebrauchte Elektroautos unter 30.000 Euro bis hin zu mehr Wettbewerb an der Ladesäule.
Mobilität darf nicht zum Luxusgut werden
Gebrauchte Elektroautos haben in Baden-Württemberg im Mai um 69 Prozent zugelegt, während der Gebrauchtwagenmarkt insgesamt schrumpft. Für das Kfz-Gewerbe ist dies ein klares Zeichen, dass Haushalte vor steigenden Kosten auf bezahlbare Modelle ausweichen. „Autofahren wird Schritt für Schritt zum Luxusgut gemacht", warnt Verbandspräsident Michael Ziegler und fordert statt eines auslaufenden Tankrabatts eine Politik, die Mobilität dauerhaft bezahlbar macht. Der Verband legt dazu vier konkrete Hebel vor, von der Erweiterung der Kaufprämie auf gebrauchte Elektroautos unter 30.000 Euro bis hin zu mehr Wettbewerb an der Ladesäule.
Drei Bewährungsproben für die neue Landesregierung
Auf seiner Frühjahrs-Delegiertenversammlung hat das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei Bewährungsproben für die künftige Landesregierung formuliert: Ein wirksames Effizienzgesetz, eine Bundesratsinitiative für bezahlbare Mobilität und eine Förderung gebrauchter Elektrofahrzeuge. Verbandspräsident Michael Ziegler kritisierte die jüngsten Berliner Beschlüsse als Symbolpolitik: „Zwei Monaten Entlastung stehen deutliche Mehrbelastungen bis 2040 gegenüber. Diese Rechnung geht für Pendler und Familien nicht auf.“ Im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU sieht der Verband mit Effizienzgesetz und der Verdopplung der Meisterprämie auf 3.000 Euro zugleich wichtige Weichen gestellt – an deren Umsetzung werde sich die neue Landesregierung messen lassen müssen.
Drei Bewährungsproben für die neue Landesregierung
Auf seiner Frühjahrs-Delegiertenversammlung hat das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei Bewährungsproben für die künftige Landesregierung formuliert: Ein wirksames Effizienzgesetz, eine Bundesratsinitiative für bezahlbare Mobilität und eine Förderung gebrauchter Elektrofahrzeuge. Verbandspräsident Michael Ziegler kritisierte die jüngsten Berliner Beschlüsse als Symbolpolitik: „Zwei Monaten Entlastung stehen deutliche Mehrbelastungen bis 2040 gegenüber. Diese Rechnung geht für Pendler und Familien nicht auf.“ Im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU sieht der Verband mit Effizienzgesetz und der Verdopplung der Meisterprämie auf 3.000 Euro zugleich wichtige Weichen gestellt – an deren Umsetzung werde sich die neue Landesregierung messen lassen müssen.
Seite 1 von 10