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Hochvolt-Kompetenz aus Tradition: Das Kfz-Gewerbe bildet die Fachkräfte der Antriebswende aus
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg vom Land, seine Zusagen einzulösen: die verdoppelte Meisterprämie in den nächsten Haushalt einzustellen, die angekündigte kostenfreie Meisterausbildung mit einem konkreten Fahrplan zu unterlegen und die zugesagten 30 Millionen Euro für die Modernisierung der Bildungsstätten zielgerichtet einzusetzen. Verbandspräsident Michael Ziegler betont, die Antriebswende werde nicht am Reißbrett beschlossen, sondern in der Werkstatt gelernt, und wertet den ersten Rückgang der Ausbildungsverträge nach fünf Jahren Aufschwung als Warnsignal: „Wer die Transformation will, muss die Orte stärken, an denen sie gelernt wird.“ Am Meisterbrief hängt dabei mehr als die Ausbildung, denn er ist der klassische Weg in die Betriebsübernahme und damit eine Antwort auf die Nachfolgefrage, die sich in vielen Kfz-Betrieben im Land stellt.
Hochvolt-Kompetenz aus Tradition: Das Kfz-Gewerbe bildet die Fachkräfte der Antriebswende aus
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg vom Land, seine Zusagen einzulösen: die verdoppelte Meisterprämie in den nächsten Haushalt einzustellen, die angekündigte kostenfreie Meisterausbildung mit einem konkreten Fahrplan zu unterlegen und die zugesagten 30 Millionen Euro für die Modernisierung der Bildungsstätten zielgerichtet einzusetzen. Verbandspräsident Michael Ziegler betont, die Antriebswende werde nicht am Reißbrett beschlossen, sondern in der Werkstatt gelernt, und wertet den ersten Rückgang der Ausbildungsverträge nach fünf Jahren Aufschwung als Warnsignal: „Wer die Transformation will, muss die Orte stärken, an denen sie gelernt wird.“ Am Meisterbrief hängt dabei mehr als die Ausbildung, denn er ist der klassische Weg in die Betriebsübernahme und damit eine Antwort auf die Nachfolgefrage, die sich in vielen Kfz-Betrieben im Land stellt.
Fahrzeugdaten für Werkstätten: Der europäische Stufenplan läuft, jetzt zählt die Praxis
„Ohne Daten keine Diagnose, ohne Diagnose keine Reparatur, ohne Reparatur keine freie Werkstattwahl.“ Mit dieser Kette beschreibt Verbandspräsident Michael Ziegler, warum der europäische Stufenplan zum Fahrzeugdaten-Zugang über die Zukunft des Werkstattgeschäfts entscheidet. Der Rechtsrahmen ist seit dem 23. Juni in Kraft, ab dem 23. September müssen die Hersteller erste Programmier-Schnittstellen öffnen. Ziegler nennt ihn einen echten Fortschritt, verlangt von den Herstellern aber „Schnittstellen, die funktionieren, zu Konditionen, die ein mittelständischer Betrieb tragen kann“, während das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei offene Flanken benennt: Die Cybersicherheit darf den Datenzugang nicht durch die Hintertür verengen, Aftermarket-Ersatzteile müssen diskriminierungsfrei anlernbar sein, und die Kfz-GVO muss über 2028 hinaus verlängert werden.
Fahrzeugdaten für Werkstätten: Der europäische Stufenplan läuft, jetzt zählt die Praxis
„Ohne Daten keine Diagnose, ohne Diagnose keine Reparatur, ohne Reparatur keine freie Werkstattwahl.“ Mit dieser Kette beschreibt Verbandspräsident Michael Ziegler, warum der europäische Stufenplan zum Fahrzeugdaten-Zugang über die Zukunft des Werkstattgeschäfts entscheidet. Der Rechtsrahmen ist seit dem 23. Juni in Kraft, ab dem 23. September müssen die Hersteller erste Programmier-Schnittstellen öffnen. Ziegler nennt ihn einen echten Fortschritt, verlangt von den Herstellern aber „Schnittstellen, die funktionieren, zu Konditionen, die ein mittelständischer Betrieb tragen kann“, während das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei offene Flanken benennt: Die Cybersicherheit darf den Datenzugang nicht durch die Hintertür verengen, Aftermarket-Ersatzteile müssen diskriminierungsfrei anlernbar sein, und die Kfz-GVO muss über 2028 hinaus verlängert werden.
Autohandel als Seismograph: Das Zulassungsplus täuscht über die Lage im Land hinweg
Die Halbjahresbilanz unseres Verbandes zeigt einen Automobilmarkt, dessen steigende Neuzulassungen vor allem von der staatlichen E-Auto-Kaufprämie getragen werden, während Erträge einbrechen, Insolvenzen zunehmen und der Wettbewerb aus China wächst. Verbandspräsident Michael Ziegler warnt vor einer vermeintlichen Erholung: „Unsere Branche ist der Seismograph: Was sich in den Auftragsbüchern der Autohäuser zeigt, erreicht die übrige Wirtschaft mit Verzögerung." Unser Verband nimmt die neue Landesregierung beim Autoland-Bekenntnis in die Pflicht, denn zum Autoland gehören nicht nur Fabriken, sondern auch Kfz-Betriebe, die die Autos verkaufen, warten und am Laufen halten.
Autohandel als Seismograph: Das Zulassungsplus täuscht über die Lage im Land hinweg
Die Halbjahresbilanz unseres Verbandes zeigt einen Automobilmarkt, dessen steigende Neuzulassungen vor allem von der staatlichen E-Auto-Kaufprämie getragen werden, während Erträge einbrechen, Insolvenzen zunehmen und der Wettbewerb aus China wächst. Verbandspräsident Michael Ziegler warnt vor einer vermeintlichen Erholung: „Unsere Branche ist der Seismograph: Was sich in den Auftragsbüchern der Autohäuser zeigt, erreicht die übrige Wirtschaft mit Verzögerung." Unser Verband nimmt die neue Landesregierung beim Autoland-Bekenntnis in die Pflicht, denn zum Autoland gehören nicht nur Fabriken, sondern auch Kfz-Betriebe, die die Autos verkaufen, warten und am Laufen halten.
Spritpreisdeckel: Ein staatlicher Höchstpreis macht Tanken nicht billiger
Wenn der Bundesrat an diesem Freitag über eine Länder-Initiative für einen staatlichen Kraftstoffhöchstpreis nach luxemburgischem Vorbild abstimmt, warnt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg, das auch die Tankstellenbranche im Land vertritt, eindringlich vor einer Zustimmung. Der Vergleich mit Luxemburg trägt nicht, denn der Preisabstand entsteht nicht an der Zapfsäule, sondern bei Steuern und Abgaben, und das Beispiel Ungarn hat mit leeren Zapfsäulen gezeigt, wohin Preisdeckel führen. Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß bringt es auf den Punkt: „Ein staatlicher Höchstpreis senkt keine Preise, er zementiert sie allenfalls auf hohem Niveau.“
Spritpreisdeckel: Ein staatlicher Höchstpreis macht Tanken nicht billiger
Wenn der Bundesrat an diesem Freitag über eine Länder-Initiative für einen staatlichen Kraftstoffhöchstpreis nach luxemburgischem Vorbild abstimmt, warnt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg, das auch die Tankstellenbranche im Land vertritt, eindringlich vor einer Zustimmung. Der Vergleich mit Luxemburg trägt nicht, denn der Preisabstand entsteht nicht an der Zapfsäule, sondern bei Steuern und Abgaben, und das Beispiel Ungarn hat mit leeren Zapfsäulen gezeigt, wohin Preisdeckel führen. Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß bringt es auf den Punkt: „Ein staatlicher Höchstpreis senkt keine Preise, er zementiert sie allenfalls auf hohem Niveau.“
Werkstätten unter Druck: zwischen steigenden Kosten und falschen Schuldzuweisungen
Die Versicherungswirtschaft macht teure Werkstätten für steigende Kfz-Versicherungsbeiträge verantwortlich, doch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg widerspricht: Wahre Kostentreiber sind Ersatzteilpreise der Hersteller und aufwendige Fahrzeugtechnik. Verbandspräsident Michael Ziegler: „Wenn die Versicherer steigende Beiträge mit zu teuren Werkstätten begründen, machen sie es sich zu einfach.“ Betriebe mit sechsstelligen Investitionen und ein bis zwei Prozent Rendite seien keine Preistreiber. Der Verband fordert faire Ersatzteilpreise von den Herstellern sowie von den Versicherern ein Ende pauschaler Rechnungskürzungen und den Erhalt der freien Werkstattwahl.
Werkstätten unter Druck: zwischen steigenden Kosten und falschen Schuldzuweisungen
Die Versicherungswirtschaft macht teure Werkstätten für steigende Kfz-Versicherungsbeiträge verantwortlich, doch das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg widerspricht: Wahre Kostentreiber sind Ersatzteilpreise der Hersteller und aufwendige Fahrzeugtechnik. Verbandspräsident Michael Ziegler: „Wenn die Versicherer steigende Beiträge mit zu teuren Werkstätten begründen, machen sie es sich zu einfach.“ Betriebe mit sechsstelligen Investitionen und ein bis zwei Prozent Rendite seien keine Preistreiber. Der Verband fordert faire Ersatzteilpreise von den Herstellern sowie von den Versicherern ein Ende pauschaler Rechnungskürzungen und den Erhalt der freien Werkstattwahl.
Sonntags-Waschverbot: Tankstelle offen, Waschanlage zu
Eine Tankstelle darf sonntags Kraftstoff verkaufen, ihre moderne, vollautomatische Waschanlage aber muss geschlossen bleiben. Verbandspräsident Michael Ziegler nennt diese Regel „erkennbar aus der Zeit gefallen“, denn das Verbot drängt Autobesitzer zur Handwäsche in der Einfahrt oder am Straßenrand, wo Öl und Schmutz ungefiltert in die Umwelt gelangen statt in einer Anlage mit Wasseraufbereitung. Mit Blick auf Hessen, Bayern und Österreich fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg die Landesregierung auf, das Feiertagsgesetz im Sinne von Umwelt und Verkehrssicherheit behutsam zu modernisieren, ohne die Sonntagsruhe anzutasten.
Sonntags-Waschverbot: Tankstelle offen, Waschanlage zu
Eine Tankstelle darf sonntags Kraftstoff verkaufen, ihre moderne, vollautomatische Waschanlage aber muss geschlossen bleiben. Verbandspräsident Michael Ziegler nennt diese Regel „erkennbar aus der Zeit gefallen“, denn das Verbot drängt Autobesitzer zur Handwäsche in der Einfahrt oder am Straßenrand, wo Öl und Schmutz ungefiltert in die Umwelt gelangen statt in einer Anlage mit Wasseraufbereitung. Mit Blick auf Hessen, Bayern und Österreich fordert das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg die Landesregierung auf, das Feiertagsgesetz im Sinne von Umwelt und Verkehrssicherheit behutsam zu modernisieren, ohne die Sonntagsruhe anzutasten.
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