Fahrzeugdaten für Werkstätten: Der europäische Stufenplan läuft, jetzt zählt die Praxis
29.07.2026
„Ohne Daten keine Diagnose, ohne Diagnose keine Reparatur, ohne Reparatur keine freie Werkstattwahl.“ Mit dieser Kette beschreibt Verbandspräsident Michael Ziegler, warum der europäische Stufenplan zum Fahrzeugdaten-Zugang über die Zukunft des Werkstattgeschäfts entscheidet. Der Rechtsrahmen ist seit dem 23. Juni in Kraft, ab dem 23. September müssen die Hersteller erste Programmier-Schnittstellen öffnen. Ziegler nennt ihn einen echten Fortschritt, verlangt von den Herstellern aber „Schnittstellen, die funktionieren, zu Konditionen, die ein mittelständischer Betrieb tragen kann“, während das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei offene Flanken benennt: Die Cybersicherheit darf den Datenzugang nicht durch die Hintertür verengen, Aftermarket-Ersatzteile müssen diskriminierungsfrei anlernbar sein, und die Kfz-GVO muss über 2028 hinaus verlängert werden.
„Ohne Daten keine Diagnose, ohne Diagnose keine Reparatur, ohne Reparatur keine freie Werkstattwahl.“ Mit dieser Kette beschreibt Verbandspräsident Michael Ziegler, warum der europäische Stufenplan zum Fahrzeugdaten-Zugang über die Zukunft des Werkstattgeschäfts entscheidet. Der Rechtsrahmen ist seit dem 23. Juni in Kraft, ab dem 23. September müssen die Hersteller erste Programmier-Schnittstellen öffnen. Ziegler nennt ihn einen echten Fortschritt, verlangt von den Herstellern aber „Schnittstellen, die funktionieren, zu Konditionen, die ein mittelständischer Betrieb tragen kann“, während das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg drei offene Flanken benennt: Die Cybersicherheit darf den Datenzugang nicht durch die Hintertür verengen, Aftermarket-Ersatzteile müssen diskriminierungsfrei anlernbar sein, und die Kfz-GVO muss über 2028 hinaus verlängert werden.